Zugegeben, es ist eine Studie, die sich auf den amerikanischen Markt bezieht. Unsere tägliche Praxis zeigt aber, dass das Verhältnis des Einsatzes zwischen Klassik- und Online-Medien in Europa zumindest vergleichbar erscheint. Auch hierzulande sind die Schwachstellen bei einigen Marken erkennbar, die zu einem schwachen “Digital-IQ” führen.
Werbeausgaben für digitale Kanäle liegen unter 1%
Obwohl sich seit 2002 die Zeit, die Ärzte im Internet verbringen, vervierfacht hat, liegt der Anteil der Werbeausgaben für digitale Kanäle unter einem Prozent Schaut man auf den bereich der mobilen Endgeräte spricht die Studie sogar von einer “Explosion” seit kurzer Zeit. Und trotzdem liegen diese Kanäle nach wie vor nicht im Fokus der Pharma Industrie.
Die Studie teilt die untersuchten Marken in eine Skala von “Genius” bis “Feeble” ein. Für diese Einteilung herangezogen werden die folgenden Untersuchungsgegenstände:
- Webseiten (Funktionalität und Design)
- Digital Marketing (off-site brand efforts)
- Social Media
- Mobile
Ergebnisse:
Über 60 Prozent der untersuchten Marken landeten abgeschlagen im hintersten Feld. Die Hauptursachen hierfür:
- Es werden auf den Webseiten nur die Standards angeboten, ohne wirklichen Mehrwert
- Mangelnde Komepetenz bzw. Einsatz von Suchmaschinen und deren Optimierung
- Kein Einsatz von Mobile (weder optimierte Seiten für mobile Endgeräte, noch Applikationen)
- Fehler beim Einsatz von E-Mail-Marketing
Erkenntnis:
Es ist bedenklich, dass so viele Marken zum einen den Einsatz der digitalen Medien bisher ignorieren oder zum anderen bei deren Einsatz Fehler machen. Sowohl Patienten als auch Ärzte verbringen immer mehr Zeit im Netz, um Informationen zu finden. Die gerade heranwachsenden “Digital Natives” werden diesen Trend sogar noch verstärken.
Link zur Studie:
http://l2thinktank.com/research/pharma-healthcare-providers-2011/





